Bauhaus
Das Bauhaus, eine Kunsthochschule in Deutschland zwischen 1919 und 1933, die unter der Leitung von Walter Gropius, die Stilrichtung der moderne entscheidend prägte. Besonderen Wert wurde auf das Handwerk und die Formgebung innerhalb der Kunst gelegt, kein Wunder also, dass Schüler des Bauhauses erst in Handwerkslehre und Formgebung unterrichtet wurden, bevor sie das Design von Möbelstücken entwerfen durften.
Das Bauhaus war weit mehr als nur eine Kunstschule, sie entwickelte sich zu einer Brutstätte der aus heutiger Sicht bezeichneten „klassischen Moderne“. Die Gedanken und Entwürfe des Bauhauses erstrecken sich über die Kunst, die Inneneinrichtung bis hin zur Architektur von Häusern. Die Hauptintension dieser avantgardistischen Architekturströmung richtet sich insbesondere gegen den weitverbreiteten Historismus, bei dem versucht wurde die Stilrichtungen vergangener Epochen nachzuahmen. Ganz anders das neuartige Bauhaus, hier wurde versucht die Architektur und das Design von Einrichtungsstücken mit den neu entwickelten Materialien und technischen Möglichkeiten zu verbinden.
Der Leitsatz des Bauhauses lautet: „Form follows function“, was übersetzt soviel bedeutet wie aus der Form leitet sich die Funktion ab. Dies wurde besonders bei dem Design von Möbelstücken und bei der architektonischen Bauweise von Gebäuden deutlich. Stühle und Sessel wurden so gestaltet, dass sie ihren Zweck erfüllten, auf Verzierungen und andere Schmückende Elemente wurde verzichtet, sodass auch eine Serienproduktion dieser Einrichtungsstücke von Seiten der Industrie möglich war. Den Vertretern des Bauhausstils war es immens wichtig ein Zusammenwirken von Industrie und Kunst zu ermöglichen. Das Entworfene sollte auch produziert werden können und zwar ohne all zu großen Aufwand.
Häuser, die im Stil des Bauhauses errichtet wurden, zeichnen sich vor allem durch klare Formen, große Glasflächen, die für eine einzigartige Lichtfülle sorgten und eindeutige Kontraste aus. Die äußere Gestaltung der Gebäude wurde maßgeblich durch eine Anordnung von vielen Elementen gleicher Form geprägt.
Der Einsatz geometrischer Gliederungselemente, die Verwendung weißer Außenfassaden sowie der Verzicht auf repräsentative Verzierungen kennzeichnen das architektonische Erscheinungsbild des Bauhaus-Stils, bei dem die Funktionalität der Gebäude selbstverständlich im Vordergrund steht. Am anschaulichsten wird dies an dem von Walter Gropius und Adolf Meyer entworfene Bauhaus in Dessau deutlich. Das Bauhaus ist auch heute noch eine beliebte Stilrichtung, weit über die Grenzen Deutschlands hinaus.
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Das berühmte Bauhaus, eine renommierte Kunsthochschule, ist im Zusammenhang mit faszinierenden Wohnwelten nahezu untrennbar mit den Aspekten Design und Funktionalität verbunden. Praktische Büromöbel beispielsweise gehören in der heutigen Zeit selbstverständlich ebenfalls in eine moderne Office-Welt. Schließlich tragen komfortabel gestaltete Büromöbel vor allem auch dazu bei, dass durch ergonomisch designte Formen ein Höchstmaß an Motivation gewährleistet werden kann. Haltungsschäden, Spannungskopfschmerzen und so weiter gehören somit endlich der Vergangenheit an.